SARS-CORONA-2 ► Pleiten Pech und Pannen ► ein Film von Gerhard-Stefan Neumann ►


SARS-CORONA-2 Pleiten Pech und Pannen ein Film von Gerhard-Stefan Neumann SARS-CORONA-2 tötet – und dies jeden Tag Nach vorsichtigen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind weltweit bereits mehrere Millionen Menschen an diesem tödlichen Erreger erkrankt und mindestens zwei Millionen Menschen sind ihm bereits zum Opfer gefallen – und täglich werden es mehr Und dennoch gibt es in Deutschland und Europa ganz offensichtlich völlig fehlgeleitete Menschen, die ihm noch dem Glauben oder vielleicht besser ausgedrückt, dem Wahn verfallen sind, SARS-CORONA-2 wäre nicht viel schlimmer als eine mehr oder weniger harmlose Grippe Forum United-Europe Media TV Blog Gerhard-Stefan Neumann Journalist Historiker Politischer Kommentator Norikerstr. 19 90402 Nürnberg Phone 01577 6 31 06 73 Mail contact@united-europe.blog http://www.united-europe.blog/


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Kartler-Szene in Bayern ► Ist Bayerisch Schafkopf noch Trumpf ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

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“Der Teufel hole meinen Ruf!

Eine Arbeit brauche ich!

Ein Einkommen brauche ich!

Ich berste vor Neid, wenn ich eure Frauen, eure Automobile und eure Landhäuser sehe.”

G. B. Shaw

“Der Arzt am Scheideweg”, 1

(Dr. Ridgeon)


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Kartler-Szene in Bayern: Ist Bayerisch Schafkopf noch Trumpf – von Gerhard-Stefan Neumann …

Nürnberg. (gsn) – Zu den großen Schafkopf-Turnieren kommen immer weniger Kartler. Bei den bayerischen Meisterschaften im vergangenen November waren es beispielsweise statt rund 16OO wie im Vorjahr nur 5OO Spielerinnen und Spieler. Ein geänderter Austragungsmodus, sozusagen um die Spreu vom Weizen schon vorab ein bisschen zu trennen, trug zu diesem Schwund einen guten Teil bei.

Die Verantwortlichen im Bayerischen Schafkopf-Verein (BSV) beklagen diese “traurige, dramatische Entwicklung”, und geben auch der Gastronomie Schuld daran. In immer weniger Gaststätten könnten die Kartler dem bayerischen Nationalsport frönen.

Totgesagte leben bekanntlich immer etwas länger.

Oder anders ausgedrückt:

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Je öfter das vermeintliche Hinscheiden prophezeit wird, desto hartnäckiger hält sich der Widerborstige. So oder ähnlich geht es einer großen Fangemeinde, die sich in ihrer Freizeit mit Begriffen, wie “Wenz und Schieber” herumschlägt oder “einem flotten Vierer” nicht abgeneigt ist. Dabei befinden sich diese Damen und Herren in der besten Gesellschaft. Ihr Hobby teilen Sie mit diversen Film- und Fernsehgrößen, Ministern und Wirtschaftsbossen – oder ganz einfach mit dem Nachbarn. Gespielt wird es hauptsächlich in Bayern und Süddeutschland, wo nach vorsichtigen Schätzungen rund zweieinhalb Millionen Frauen und Männer ihrem Hobby “verfallen” sind. Anhänger hat “es” natürlich auch in den USA (mit rund eintausend Spielern), Südamerika und sogar in Australien – hauptsächlich aber immer dort wo ausgewanderte Bayern sich eine neue Heimat geschaffen haben. Und gut organisiert sind die Hauptdarsteller unseres Berichtes natürlich auch:

Neben diversen Bezirks- und Landesligen gibt es Bayerische-, Deutsche-, und sogar Weltmeisterschaften, die alle zwei Jahre regelmäßig an den schönsten Reisezielen dieser Welt stattfinden.

Erst 1989 hat sich der Bayerische Schafkopf-Verein (BSV) Regeln gegeben, die im Grundsatz jedoch aus dem Jahr 1895 stammen. Allein im süddeutschen Raum gibt es über zwei Millionen Anhänger dieses fünfhundert Jahre alten Spiels. Also, so sollte man meinen, die besten Voraussetzungen für eine glückliche “Schafkopf-Zukunft”.

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Doch es gibt auch andere Stimmen – vornehmlich aus der Bayerischen Landeshauptstadt München:

Kartler seien zu laut, störten durch das allzu rege Treiben andere Gäste, und last but not least seien sie schlechte Verzehrer, heißt es dort in vielen Lokalen. Und damit liegen die “Hauptstädter” voll im Trend. Eine Umfrage unter Bayerns Gastronomen brachte nichts umwerfend Neues an das “Kartler-Tageslicht”. Fest steht aber, dass es um den Nachwuchs hierzulande außerordentlich gut bestellt ist.

Der „BSV-Bosse“ und „Chef-Strategen“ des bayerischen Schafkopfer sehen dies auch recht pragmatisch:

“Computerspiele ersetzen nun mal keine bayerische Stammtisch – Kommunikation, und seien sie auch noch so clever”.

Auch in Sachen “Spielstätten” sieht es im bayerischen Freistaat besser aus als allgemein vermutet, vielleicht auch, weil sich die eingefleischten Kartler nicht unterkriegen lassen und auf ihre “Rechte” pochen. Generell gilt natürlich, das es die Kartler auf dem Land, also dort, wo Traditionen noch gefördert und gepflegt werden, einen leichteren “Stand” haben als in den Ballungsräumen der Großstädte. Und Hand aufs Herz:

Was wäre eine typisch bayerische Dorfkneipe ohne ihren Kartler Stammtisch?

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Doch zurück zu den Anfängen des Bayerischen National-Kartenspiels – oder wissen Sie über dieses leidenschaftliche Hobby schon ganz genau Bescheid?

Fest steht, dass Schafkopf zu den alten bayerischen Kulturgütern gehört und dass es eine mindestens fünfhundertjährige Tradition hat, denn bereits die Landsknechte vertrieben sich damit die Zeit. Die neue, heute gültige “Schafkopf-Ordnung hat inzwischen auch schon hundert Jahre auf ihrem “Buckel”.

“Bayerisch Schafkopf”

zählt mit Sicherheit zu den interessantesten Kartenspielen der Welt:

Fachleute haben errechnet, dass die Kartenverteilungsmöglichkeiten rund 99.65O Billionen Spiele zulassen, und bei dieser Zahl ist die Sitzreihenfolge noch gar nicht berücksichtigt. Und auch in Sachen Rechtschreibung haben sich die Experten geeinigt – Schafkopf mit einem “f” ist absolut richtig. Für die Schreibweise mit zwei “ff” gibt es mittlerweile eine einleuchtende Erklärung:

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In den Wirtshäusern des späten und ausgehenden Mittelalters gab es statt Tischen nur Fässer, genannt “Schaffen”. Und auf diesen Schaffen wurde “gekoffert”, als heißt Schaffkopfen nichts anderes, als Kartenspielen auf Schaffen.

Im Übrigen ist Schafkopf natürlich ein Volksspiel, das im Laufe der letzten fünfhundert Jahre eine beachtliche Wandlung und auch neue Varianten erfahren hat. Bestes Beispiel hierfür ist die Schafkopf-Tochter “Skat”. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) war das Spiel “König und Volk” überaus populär – heute besser unter dem Namen “Doppelkopf” bekannt. Der Urahn aller europäischer Kartenspiele, also auch des “Schafkopf”, heißt “Tarock”. Verwandt mit dem Schafkopf sind das “Karnöffel-Spiel” und “L’Hombre”. Das “karnüflen” wurde erstmals 1426 urkundlich erwähnt und zwar in der alten deutschen Reichsstadt Nördlingen. Und dieses Spiel hatte im wahrsten Sinne des Wortes eine politische, ja eine revolutionäre Dimension:

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Der Landsknecht, genannt “Karnöffel”, als Trumpfuntermann war im Spiel die höchste Karte und stach nicht nur “Obermann”, sondern auch die restlichen Größen seiner Zeit, wie “Papst”, “Kaiser” und “König”.

Bayerisch Schafkopf ist so erfrischend unterschiedlich wie der Freistaat Bayern selbst – oder anders ausgedrückt:

Der unaussprechliche Begriff von der Subsidiarität hat im Schafkopf schon längst Einzug gehalten. Schließlich wird das bayerische National-Kartenspiel in fast jedem Landesteil und Wirtshaus anders gespielt. Doch in einem ist sich das Volk der Bajuwaren absolut einig:

“Ober”, “Unter” und “Herzen” stechen überall gleich und der “Alte” ist der höchste Trumpf.

“Zartbesaitete Damen”, “höhere Töchter” oder “wohlerzogene Absolventinnen aus Klosterschulen” sollten sich nicht leichtfertig und ohne Grund in die Nähe von “Schafkopfern” begeben – ihr seelisches und moralisches Gleichgewicht könnte möglicherweise einen nicht mehr wiedergutzumachenden Schaden erleiden. Denn die Sprache der “Schafkopf-Zocker” ist mithin nicht gerade ladylike:

“Raus mit der Hure aus dem Pfarrhof”, “der Hund stopft’s” oder “mit der Alten geht es auf das Waldfest”, sind gängige Schafkopf-Umgangssprache. Für unsere “unkundigen” Leserinnen und Leser haben wir diese Begriffe in den allgemein üblichen deutschen Sprachgebrauch übersetzt. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel:

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Weibliche “Zocker” in Form von “Schafkopf-Kaffeetafeln” sind in jüngster Zeit auf dem Vormarsch und frönen ihrem Hobby mit der gleichen Leidenschaft wie ihre männlichen Mitstreiter.

Übrigens:

“Haus und Hof” verlieren die modernen Zockerinnen und Zocker des einundzwanzigsten Jahrhunderts nicht mehr – allerdings, um all zu hohe Einsätze sollten Anfänger in ihrer Schafkopf-Lehrzeit keinesfalls spielen, denn bei einer eingefleischten Schafkopfkartler Runde kann pro Spielabend locker der Tagesverdienst eines Arbeiters gewonnen oder verspielt werden. Schließlich kostet in bayerischen Wirtshäusern das Einzelspiel zwischen zehn und fünfzig EURO-Cent. “Gut-Betuchte” blättern sogar zwischen zwei und fünf EURO’s hin. Und mit noch einem Vorurteil soll an dieser Stelle gründlich aufgeräumt werden:

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Manche unserer Zeitgenossen halten ihre Kartenspielenden Mitmenschen für nicht besonders intelligent, doch gerade Schafkopfer brauchen ein bildhaftes, fast phänomenales Gedächtnis und die Fähigkeit, im richtigen Moment den richtigen Stich anzubringen – bei den schon erwähnten Varianten keine Kleinigkeit. Und eine Menge Kondition müssen sie auch mitbringen:

Bei den Bayerischen Meisterschaften waren im vergangenen Jahr in zwölf Stunden immerhin 24O Spiele zu absolvieren. Und dieses Unterfangen setzt nicht nur körperliche Fitness sondern auch eine hohe Konzentrationsfähigkeit voraus.

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Zum Schluss meine Beitrages schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

Bitte, besuchen Sie meinen Blog. Und wenn Ihnen der eine oder Beitrag gefällt, dann versehen Sie ihn bitte mit einem Like und geben Sie den Link an Bekannte und Freunde weiter.

Und sind Sie auch bitte so freundlich und klicken Sie die eine oder andere Anzeige meiner Werbepartner an. Ich weiß, diese Bitte haben viele Kollegen und Kolleginnen und meistens ist mehr als lästig aber anders können wir unsere Blogs leider nicht finanzieren. Reichtümer erwerben damit sowieso nicht.

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Ich habe mir erlaubt, am Schluss dieses Video Beitrages mein Spendenkonto einzublenden und ich bin für jede Ihrer oder Eurer Zuwendung sehr dankbar und sie auch noch so klein.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

Deutschland, Deutschland über alles, über alles wächst mal Gras. Ist das Gras so’n Stück gewachsen, frisst’s ein Schaf und sagt: Das war’s.

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Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,

Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …


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Leasing ► Benutzen statt besitzen ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

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“Der Teufel hole meinen Ruf!

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“Der Arzt am Scheideweg”, 1

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Leasing: “Benutzen” statt “besitzen” – von Gerhard-Stefan Neumann …

Beim Abschluss eines Leasing-Vertrages gibt es sehr viel zu beachten, auch und gerade im privaten und kommunalen Bereich. Letzte Sicherheit können auch wir nicht vermitteln, wohl aber einen durchaus fundierten und eng umrissenen Überblick geben. Seit gut fünfzig Jahren ist das Leasing aus unserem Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Dennoch ist, wie bei allen Verträgen, immer eine gute Portion Vorsicht angebracht. Die Fallstricke lauern vor allem im Kleingedruckten.

Angesichts leerer Kassen und knapper Haushaltsmittel überlegen verständlicherweise immer mehr öffentliche wie auch private Haushalte, wie sie Kosten einsparen und so das eine oder andere Finanzloch stopfen können. Das Zauberwort heißt schlicht und einfach “Leasing” und weil die Vorteile des “Leasens” von den “Leasinggebern” so leicht, locker und verführerisch dargestellt werden, wird heutzutage fast alles “geleast”, was nicht niet und nagelfest ist. Doch eine gesunde Portion Vorsicht ist immer angebracht, vor allem dann, wenn dem vermeintlichen Kunden die bunten Hochglanzprospekte der Leasingbanken eine sorgenfreie “Leasing-Zukunft” suggerieren wollen.

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Nürnberg. (gsn) – Leasing ist seit gut vierzig Jahren in aller Munde und erfreut sich gerade immer dann einer steigenden Beliebtheit, wenn in den Geldbeuteln und Kassen der Verbraucher mal wieder Ebbe angesagt ist. Und damit spielt es eigentlich keine Rolle, ob es sich bei letzteren um ein kommunales, öffentlich-rechtliches oder ein privates Klientel handelt. Dem sogenannten “Leasinggeber” sind alle drei recht und sehr wohlfeil, vorausgesetzt, die verehrte und werte Kundschaft kann bis zum Ende des “Leasing-Vertrages” die vorher vereinbarten “Leasing-Raten” auf Heller und Pfennig bezahlen.

“Mieten statt kaufen”. Mit diesem vielversprechenden und völlig neuen Slogan traten Mitte der sechziger Jahre anfangs noch hauptsächlich US-amerikanische Finanzierungsgesellschaften in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland mit dem erklärten Ziel auf den Plan, ein ganz wichtiger Wirtschaftszweig zu werden.

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Das dies ihnen in sehr kurzer Zeit gelang, muss heute neidlos festgestellt werden.

Und natürlich war das Angebot verlockend:

Gerade mittelständische Firmen konnten so Nutzungsrechte an teuren Maschinen erwerben, die sie sich so niemals hätten leisten können. Nur, jeder Vertrag geht einmal zu Ende und was dann? Beispiel Immobilienleasing:

Ganze Unternehmen verkauften ihre Firmensitze und mieteten sie für teures Geld zurück. Sicher, es gab erst mal Geld in die Kasse und man war liquide. So lange der “Laden” lief, gab es mit den “Leasing-Raten” auch keine Probleme, doch es gibt auch genügend andere und sehr bedrückende Beispiele.

Leasing ist nicht gleich Leasing, will heißen, jeder Schritt vor Vertragsabschluss will sehr sorgfältig bedacht sein, oft genug muss der vermeintliche Vorteil sehr teuer bezahlt werden.

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Waren es anfangs noch Büro- und Schreibmaschinen, kamen etwas später die damals noch sehr teuren Computer und Datenverarbeitungsanlagen hinzu. Heute werden weltweit ganze Flugzeugflotten geleast. Nach eigenen Angaben ihres Bundesverbandes zählen die Leasinggesellschaften in Deutschland inzwischen 25 Prozent des verarbeitenden Gewerbes und etwa zwanzig Prozent des Handels zu ihren Kunden. Der weitaus größte Kundenanteil, nämlich etwa 35 Prozent kommt aus dem großen Kreis der Dienstleister und der Verkehrsunternehmen. Eine steigende und sehr beeindruckende Tendenz gibt es bei den privaten Haushalten zu vermelden, hier sind es vor allem Kraftfahrzeuge, die nicht mehr gekauft, sondern geleast werden. Allein Deutschlands Autobauer Nummer Eins, das Volkswagenwerk in Wolfsburg, “soll” hierzulande fast 9OO.OOO Leasingverträge über seine hauseigene Bank abgeschlossen haben.

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Bislang hat sich die öffentliche Hand in Sachen Leasing sehr zurückgehalten, hier halten die Leasinggesellschaften nach eigenen Angaben einen Anteil von nicht mehr als fünf Prozentpunkten. Doch auch hier ist ein tendenzieller Anstieg zu vermelden:

Ganze Kindergärten, Kläranlagen, Krankenhäuser und Schulen werden komplett geleast. Einige notleidende Gemeinden verkauften sogar schon ihre Rathäuser um sie postwendend zurück zu mieten.

Ein solch aufsehenerregender Vorgang ereignete sich kürzlich in Schleswig-Holstein, die höchstrichterliche Rechtsprechung hierzu steht noch aus.

Und damit sind wir auch schon bei des Pudels Kern:

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Nach einer Definition der überaus kompetenten und angesehenen “Verbraucherzentrale Bayern” bedeutet Leasing nichts anderes, als einfach “benutzen statt besitzen”. Der “Leasingnehmer”, egal ob kommunal, öffentlich-rechtlich oder privat, schließt beim “Leasinggeber” einen “Leasingvertrag” über ein x-beliebiges Produkt ab. Der “Leasinggeber”,der in den allermeisten Fällen mit einer “Leasingbank” identisch ist, kauft das gewünschte Produkt auf “eigene Rechnung” und stellt es dem “Leasingkunden” entweder direkt oder über einen Händler für die Dauer des “Leasing-Vertrages” zur Verfügung. Für diesen Zeitraum des Leasing-Vertrages” verpflichtet sich der “Leasingnehmer” zur Leistung entsprechender monatlicher oder jährlicher Gebühren. Zu beachten wäre vielleicht noch, wer für Reparaturen oder Wartungsarbeiten des so geleasten Produktes aufkommt. Selbstverständlich können auch diese Kosten in einen “Leasing-Vertrag” aufgenommen werden, allerdings erhöhen sich dadurch natürlich auch die Gebühren entsprechend. Soweit die gängige “Leasing-Praxis”.

Als höchst problematisch sind alle “Leasing-Verträge” anzusehen, die eine sogenannte “Restwert-Abrechnung” am Schluss des Vertrages vorsehen. Dies bedeutet nämlich, dass das geleaste Produkt am Vertragsende “noch einen zu Beginn des Vertrages vereinbarten Restwert haben muss!”

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Sollte das geleaste Produkt dann aber tatsächlich einen niedrigeren Restwert haben, wird der Kunde vom Leasinggeber für den Differenzbetrag in Regress genommen.

Um eben diesen Restwert gibt es in nahezu jedem Leasing-Vertrag unterschiedliche Ansichten und oft genug treffen sich die Parteien vor den Gerichten wieder. Und auch hier sind kommunale und öffentlich-rechtliche Kunden genauso betroffen wie die privaten Haushalte.

Ein Beispiel:

Für einen kommunalen Verkehrsbetrieb wird es mit Sicherheit günstiger sein, den oder die neuen Busse mit einer vorher ganz genau festgelegten Kilometerbegrenzung zu “leasen”, als sich auf eine unsichere “Restwert-Abrechnung” einzulassen.

Nach Ansicht von unabhängigen Fachleuten, bringt das “Leasing” für den privaten Haushalt so gut wie keine Vorteile, es sei denn, dass überschüssiges Vermögen in die eine oder andere Anschaffungs- oder Vermögensmaßnahme gesteckt werden kann. Dennoch fallen hierzulande jedes Jahr hunderttausende unserer Landsleute auf die überaus verlockenden Angebote der “Leasinggesellschaften” herein. Und warum? Vielfach sind deren Angebote niedriger als der günstigste Ratenkredit der Banken. Übersehen wird leider die Geschichte mit dem schon mehrmals erwähnten “Restwert” und damit beginnt dann auch regelmäßig das Fiasko der Leasingnehmer.

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Grundlegend anders sieht es natürlich bei den kommunalen, öffentlich-rechtlichen und gewerblichen Unternehmen aus:

Dort können die “Leasingraten” als Betriebsausgaben beim zuständigen Finanzamt geltend gemacht und somit kann die Steuerlast entsprechend gesenkt werden.

Doch auch hier muss den Verantwortlichen ganz klar gesagt werden:

Bestehen Sie unbedingt auf einen “Wirtschaftlichkeitsvergleich” der “Leasing-Firma” und lassen Sie diesen unbedingt von einem unabhängigen Finanzfachmann prüfen. Verweigert Ihnen der “Leasinggeber” diesen Vergleich, dann können Sie dessen Angebot getrost in den Papierkorb werfen.

Übrigens und damit wollen wir in keinem Falle an der fachlichen Kompetenz unserer Leserinnen und Leser zweifeln, aber auch der kommunale Kunde sollte auf der exakten Angabe des “Effektivzinses” bestehen und diesen in jedem Falle im “Leasing-Vertrag” festschreiben lassen.


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Eine Bitte in eigener Sache: Bitte unterstützen Sie meine Arbeit als politischer Kommentator mit einer Spende …


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Zum Schluss meine Beitrages schon meine obligatorische Bitte, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, mögen oder wollen – aber es ist halt leider nicht zu ändern.

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Inzwischen ist es so, dass ich wahrscheinlich aus Gründen meiner politischen Aktivität von den sogenannten Mainstream Medien nicht mehr publiziert werde. Und selbst kleinere und unabhängige Publikationen und Verlage scheuen inzwischen das Risiko meine Beiträge zu veröffentlichen.

Da ich kein Mitglied einer Partei oder einer politischen Organisation bin, kann und darf ich auch keine Spendenquittungen ausstellen. Dafür kann ich Ihnen aber versichern, dass Ihre Spenden auch zu einhundert Prozentpunkten bei dem richtigen Empfänger ankommen und dass ich nicht gezwungen bin irgendeine und wie auch immer geartete Parteilinie zu vertreten.

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Wir freien Autoren, Journalisten und Publizisten haben in diesem unserem Lande de facto keinen Rechtsschutz mehr. Pressefreiheit gibt es nur noch für die regierungsamtlichen und regierungsnahen Propaganda Medien, will heißen, diese Kollegen und Kolleginnen sind beim Geldverdienen noch richtig gut dabei.

Es bleibt zu hoffen, dass die liberalen Kräfte im neuen deutschen Bundestag die Chance zu einer kraftvollen Opposition wahrnehmen können und vor allem werden, denn wenn die Damen und Herren der sogenannten deutschen Elite in ihrem verhängnisvollen Tun und Treiben nicht endlich gestoppt werden können, dann wird es mit der Bundesrepublik Deutschland kein gutes Ende nehmen.

Na denn, meine sehr verehrten Damen und Herren und liebe Freunde,

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Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen. Deutschland hat ewigen Bestand, es ist ein kerngesundes Land! Mit seinen Eichen, seinen Linden werde ich es immer wiederfinden.

Das war ein Auszug aus den Nachtgedanken von Heinrich Heine …


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Man(n) und Frau zeigen wieder Mut zum Hut ► von Gerhard-Stefan Neumann ►

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Man(n) und Frau zeigen wieder Mut zum Hut – von Gerhard-Stefan Neumann …

Nach langen Jahren der Stagnation sehen die deutschen Hutproduzenten wieder Wachstumschancen.

… seine Geschichte ist fast schon so alt wie die gesamte zivilisierte Menschheit. Immerhin war es ein ziemlich weiter Weg von den ägyptischen Königstüchern, den ersten zaghaften Kopfputzkreationen des Mittelalters bis hin zu den unausstehlich unmodischen Baseball Caps unserer Tage.

Andrea ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Bis kurz nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg, also bis in die frühen Fünfziger, feierte die klassische Kopfbedeckung mit Namen Hut ihre größten Erfolge. Kaum eine Dame, die auf sich etwas hielt, ging in jenen aufregenden Tagen des deutschen Wirtschaftswunders “oben ohne” aus dem Haus,

Heute befindet sich die deutsche Hutindustrie wieder in einem leichten Aufwind, Fachleute sprechen sogar schon wieder von einer Renaissance des modischen Kleidungsstückes Hut – sicherlich auch deshalb, weil gerade junge Frauen wieder “oben mit” gehen – und dies ausgerechnet mit dem klassischen Herren-Hut.

Vielleicht liegt es aber auch gerade daran, dass die deutschen Hut-Hersteller dem Standort Deutschland und seinen jungen motivierten Designern die Treue gehalten haben.

Selbstverständlich dürfen Sie Text und Fotos auch im Rahmen einer Anzeigen-Strecke verwenden. Die Fotos können Sie über mein Büro erhalten. Bitte rufen Sie uns einfach an.

E D I T O R I A L

Andrea ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Nürnberg. (gsn) – Sie sind jung, attraktiv, oft genug hinreißend schön, unabhängig und selbstbewusst. Mit den berühmten drei “K’s” (Kinder, Kirche, Küche) haben sie nun wirklich nichts mehr am Hut. Sicher sind Männer – ein fester und durchaus erwünschter Bestandteil ihres Lebens – aber ein absolutes Muss “muss” es eben nicht mehr sein. Ihre Zukunft meistern sie mit Charme und Intellektualität, einer guten Portion Selbstsicherheit und Durchsetzungsfähigkeit. Zur Not wird auch schon mal der Ellbogen eingesetzt – hin und wieder auch alle beide. Das zumindest haben sie von ihren männlichen Kollegen in den langen Jahren der Emanzipation gelernt.

Die Rede ist von den modernen Karrierefrauen dieser Tage.

Sie arbeiten als Mannequins und Models, sind in den zahlreichen Talkshows des öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehens als Moderatorinnen präsent und sind aus Redaktionsstuben von Print- und Werbemedien nicht mehr wegzudenken. Einige von ihnen kann man durchaus zur “Meinungsmacher-Elite” dieses Landes zählen. Was die neidische und erstaunte Männerwelt Mitte der Achtziger vielleicht noch mehr oder weniger abfällig und neidisch als “Karriere scharfe Weiber” abtat – ist ein heute fester – und durchaus liebenswürdiger Bestandteil – unseres Lebens.

Andrea ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Auf den Punkt gebracht heißt dies:

Die modernen jungen Frauen dieser Tage sind auf den Marsch durch die Institutionen – sie wollen an die Macht. Und dies kompromisslos.

Ebenso kompromisslos sind sie in Sachen Mode. Erlaubt ist was gefällt. Für die Einen sind die großen Designer-Namen aus Paris, Mailand, München und New York das absolute Nonplusultra – für die anderen eben nur Schall und Rauch. Bei den modernen jungen Frauen dieser Tage ist, im Gegensatz zur Politik, die neue Sachlichkeit schon längst eingezogen:

Auf Schnickschnack und Schnörkel kann getrost verzichtet werden, die jungen Frauen von heute wollen die Mode, die zu ihnen passt – sachlich, elegant, tragbar und figurbetont – die “neue Zeit” eben. Gefragt sind gute Stoffe, edle Materialien und gute Verarbeitung. Und – Hersteller aufgepasst – es darf auch wieder etwas kosten. Dafür verzichten die jungen Ladies eben auf Quantität, allerdings sollten die edlen Stücke untereinander kombinierbar sein.

Auch hier machte eine Frau Furore und räumte ihren Geschlechtsgenossinnen zumindest in Sache Mode einige Steine aus dem Weg:

Die Hamburger Mode-Göttin Jill Sander.

Einst selbst Mitglied der schreibenden Zunft erkannte sie frühzeitig genug den Trend der Zeit und mit Glück, Ausdauer und dem richtigen “Händchen” eroberte sie sich schon in relativ jungen Jahren ihren Platz im Olymp der Modezaren.

Fürs kleine Schwarze, mit tiefem Dekolletee, überhaupt die übertriebene feminine Linie ist im aufregenden zehn- oder Zwölfstunden Arbeitstag der Ladies ohnehin kein Platz mehr. Dies gilt erst recht fürs Leben zu Zweit:

Arbeitsteilung ist angesagt.

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Und die großen Couturiers unserer Tage tragen dieser Entwicklung Rechnung:

Sie haben sie alle im Programm und sie können es kaum erwarten, ihre Klamotten, Verzeihung Kreationen, an die Frau zu bringen:

Die eleganten und figurbetonten Kostüme, die ihrer Trägerin fast wie eine zweite Haut anliegen und manch männlichem Gesprächspartner den Kopf verdrehen werden. Ganz zu schweigen von den betont “männlich-markant” lässigen Hosenanzügen, die noch vor kurzer Zeit auf den Pariser Modeschauen für Furore sorgten – (Marlene Dietrich und Hildegard Knef in ihren jungen Jahren lassen grüßen) – und die dann manchmal zur erstaunten Frage Anlass geben werden, ist “Sie” nun eine “Sie” oder vielleicht ein doch besonders hübscher und gutaussehender “ER”?

Vor allem dann, wenn nun wirklich “ER” ins Spiel kommt – nein nicht als charmantes und verführerisches männliches Wesen – als “Kopfbedeckung”, als “Hut”. Denn “oben ohne” geht die moderne und aufgeschlossene Karrierefrau des Jahres 2017 nun wirklich nicht mehr.

Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob die dabei getragenen Kreationen so gewagt sind wie die des britischen Hochadels. Obwohl, wir Deutsche können dabei auch ganz gut mithalten -denken wir zum Beispiel nur an die prachtvollen Exemplare, welche die ehemalige schleswig-holsteinische Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis so ab und an dem neugierigen Blick einer interessierten Öffentlichkeit preisgibt.

Andrea ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Die selbstbewusste Frau von heute trägt eben wieder Hut. Und warum sollte letzterer nicht aus “seiner” Kollektion stammen? Erlaubt ist, was gefällt und auffällt. Mal ehrlich meine Herren, waren Sie auch nicht hin und her gerissen von der rassigen Stephanie Zimbalist in der TV-Reihe “Remington Steele” an der Seite des späteren James-Bond-Darstellers Pierce Brosnan? Die Tochter des weltbekannten US-Schauspielers Ephraim Zimbalist Jr. spielte darin überaus erfolgreich eine charmante, aber mit allen Wassern gewaschene Privatdetektivin. Unvergessen sind bis heute ihre Auftritte mit Sonnenbrille, Trenchcoat und Uralt-Schlapphut – natürlich absolut cool und lässig über die Stirn gezogen.

Also, sehr verehrte Damen – zeigen Sie Mut und tragen Sie wieder Hut.

Andrea ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Allen Vätern, die mit einer heranwachsenden Tochter “gesegnet” sind, sei es schon jetzt ins “Mode-Stammbuch” geschrieben – vernagelt die Kleiderschränke und bringt Sakkos, Hemden, Krawatten und Hüte in Sicherheit – zumindest die besseren Stücke. Denn genau diese wird sich mit absoluter Sicherheit Ihr herzallerliebstes Töchterlein unter die lackierten Fingernägel reißen – und sie werden neidlos und völlig baff feststellen, dass diese Ihrem Sprössling besser stehen – als umgekehrt.

Dass die Sache mit dem Hut im wahrsten Sinne des Wortes kein alter Hut ist, beweisen – man könnte auch ironisch sagen, wieder einmal – die alten Ägypter. In der äußerst grauen Vorzeit, also etwa im Zeitraum von 75O – 2800 vor Christus, waren Hüte oder besser ausgedrückt “Kopfbedeckungen” ausschließlich den hohen Herrschern, Priestern oder gar nur den Göttern vorbehalten. Das königliche Kopftuch, genannt “Nemes” stammt aus der Zeit von etwa 1330 vor Christus und ist im Ägyptischen Museum in Kairo zu bewundern. Getragen hat es der legendäre Tutanchamun aus Theben.

Andrea ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Im späten Mittelalter, also um 16OO, trug der europäische Mann das Barett, welches je nach Region, Landesteil und Stand seines Trägers unterschiedlich gestaltet war. Die Herzdamen dieser Herren mussten sich dagegen mit schlichten Hauben begnügen. In England dominierte die sogenannte “Tudor-Haube”, während die Ladies in Frankreich und Italien schon eine Spur “revolutionärer” waren:

Sie trugen ihre Haarpracht schon um 1500 offen und lediglich mit Bändern und Perlen verziert.

Im späten achtzehnten Jahrhundert durften dann auch die Damen hierzulande etwas “freier” und vor allem “mutiger” werden:

Von unserem Nachbarn Frankreich – woher auch sonst ist man versucht zu sagen – kamen die sogenannten “Watteau-Hüte” herüber, flache Scheiben, die am Vorderkopf saßen. Und auch die englischen Ladies ließen sich nicht lange bitten:

Von der Insel schwappte der legendäre “Gainsborough-Hut” herüber, eine breitkrempige Kreation aus Samt oder Taft und je nach dem Geldbeutel ihrer Trägerin mehr oder weniger aufwendig gearbeitet.

Ohne Hut ging der Mann der Welt zu Beginn unseres Jahrhunderts grundsätzlich nicht aus dem Haus. Der Filzhut feierte seine Triumphe. Bowler, Derby und Homburg werden vor allem den etwas “reiferen” Damen und Herren unter unserer Leserschaft etwas sagen.

Andrea ► Photographed by Gerhard-Stefan Neumann ►
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Bei den Damen waren die Hüte mit asymmetrisch aufgebogener Krempe en vogue. Es waren phantasievoll aufgeputzte Kreationen, die so manchen männlichen Verehrer an den Rand der puren Verzweiflung gebracht haben mögen – vor allem beim Versuch, die Herzallerliebste zu küssen. Immerhin waren diese extraordinären Werke der legendären Hutmacher dieser Zeit allesamt mit Schleier versehen …

Die “Goldenen Zwanziger” dürfen wir keinesfalls übergehen, denn, so manch “reifer” und schon erwähnter männlicher Leser würde glänzende Augen bekommen. Nur soviel:

Es war die Hoch-Zeit der deutschen und europäischen Hut-Mode. Topfhüte, aus Filz, Stroh und Velours bestimmten das Hut – Erscheinungsbild dieser aufregenden Jahre. Tief in die Stirn gezogen, ein Auge kess und verwegen halb be- und verdeckend, vielleicht steckte das liebreizende weibliche Wesen sogar noch in einem Hosenanzug a la Marlene Dietrich, den Mantelkragen lässig hochgeschlagen, als Krönung der Verruchtheit vielleicht noch eine ultra-lange Zigarettenspitze im grellrot geschminkten Mund – “Frau” oder “Mann” – wen hat dies in diesen wilden Zeiten des europäischen Aufbruchs schon interessiert?

Eine Katastrophe hatten die Protagonisten der “Golden Twenties” schon hinter sich, von den neuen und dunklen Wolken, die am Firmament heraufzogen, wollten und konnten sie vielleicht auch noch nichts wissen.

Für kurze Zeit nach dem großen und entsetzlichen Crash, der Europa und die halbe Welt in Schutt und Asche legte, konnte sich der Hut noch einmal behaupten:

Für unsere Mütter und Großmütter war der Hut schlichtweg Pflicht. Die Dame der “Fünfziger” ging einfach “oben ohne” nicht aus dem trauten Haus. Selbst im Kino, in Gesellschaft und im Theater wurde der Kopfputz aufbehalten.

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Im Zuge der großen “68-er Revolution” war es dann mit dem Hut fürs erste vorbei und dies gilt ausnahmslos für beide Geschlechter. Neben Jeans und Turnschuhen machten nun die Arafat-Kopftücher Furore. Wie sich doch die Zeiten ändern:

Heute zählt der vor einigen Jahren verstorbene Yassir Arafat zu den Gründungsvätern des über viele Jahre so herbeigesehnten Palästinenser-Staates. Er hinterließ eine Ehefrau und eine inzwischen erwachsenen Tochter. Vielleicht erfährt diese junge Dame gelegentlich auch etwas von der “Mode-Karriere” ihres berühmten Vaters. Und vielleicht wird sie dann ihrerseits mit einer revolutionären Mode-Idee den berühmten Vater noch übertreffen …?

Den Hut wird es jedenfalls immer geben. Vielleicht in einer anderen Mode-Form, was eigentlich auch so gut wie sicher ist – denn wir alle unterliegen der einen oder anderen “Mode” – und dies ist auch gut so. Denn wo kämen wir schließlich hin, wenn wir alle den gleichen Geschmack hätten.

Es wäre ja (mit uns Deutschen) nun wirklich nicht auszuhalten.


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